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Aktuelles

21.05.2021

Wie war das mit der Durchbruchzeit bei Schutzhandschuhen?

Schutzhandschuhe bieten nur spezifisch und zeitlich begrenzt Schutz vor Chemikalien. Der relevante Faktor ist dabei die Durchbruchzeit. Sie bezeichnet die Dauer zwischen dem ersten Kontakt einer Chemikalie auf der Außenfläche eines Schutzhandschuhs und ihrem anschließenden Austreten auf der Handschuhinnenseite. Bei der Festlegung der Durchbruchzeit wird die Durchdringung (Permeation) einer Chemikalie durch das Handschuhmaterial auf molekularer Ebene getestet.

Verwendet man beim Umgang mit Chemikalien einen ungeeigneten Handschuh mit zu geringer Durchbruchzeit, entsteht eine „Scheinsicherheit“! Der Verwender denkt er ist geschützt – ist es aber nicht, oder nicht mehr.

Die berufsbedingte Todesursache Nr. 1 in Deutschland ist leider der Berufskrebs. Es ist anzunehmen, dass dabei Gefahrstoffe auch eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Wie kann man sich vor Gesundheitsschäden durch Gefahrstoffe schützen? Das ist gar nicht so schwer; man muss nur wissen was zu tun ist.

Die Lösung: ein geeignetes Handschuhmaterial in ausreichender Schichtstärke und die Information über die Durchbruchzeit (wie lange kann ich den Schutzhandschuh tragen, bevor ich ihn wechseln muss). Wurden alle notwendigen Angaben in Erfahrung gebracht, müssen die Verwender (z.B. die Mitarbeiter) in geeigneter Weise darüber informiert werden.

Wie sieht die konkrete Umsetzung aus?

  • Von jeder eingesetzten Chemikalie ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt (SDB) einholen. Diese bekommt man z.B. vom Lieferanten oder Hersteller. Entweder auf derer Website zum Download oder auf Anfrage. Das Sicherheitsdatenblatt muss regelmäßig (z.B. halbjährlich) auf Aktualität überprüft werden. Die Einstufung eines Gefahrstoffes könnte sich geändert haben – dann müssen auch die Schutzmaßnahmen angepasst werden.
  • In der Regel finden Sie im Abschnitt 8 (Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstung) des Sicherheitsdatenblattes unter Hautschutz/Handschutz die Angaben über die Eigenschaften der geeigneten Schutzhandschuhe. Dies könnte z.B. so aussehen:
Handschuhmaterial:Nitril (DIN EN 374)
Mindestschichtstärke in mm:>= 0,4
Permeationszeit (Durchbruchzeit) in Minuten:>= 480
  • Mit diesen Angaben kann man sich nun an seinen Handschuhlieferanten wenden und entsprechende Produkte ordern.
  • Jeden eingesetzten Gefahrstoff überprüfen und mit den gewonnenen Erkenntnissen einen Handschuhplan erstellen. Empfehlenswert ist, die eingesetzten Handschuhmodelle so gering wie möglich zu halten, um den Mitarbeitern eine schnelle und unkomplizierte Orientierung zu ermöglichen. Also einen Handschuh auszuwählen, der für die meisten Stoffe geeignet ist. Und nur für kritische Stoffe (bei sonst zu kurzen Durchbruchzeiten) zusätzliche Modelle zu verwenden.

    Bewährt hat sich die Angabe des zu verwendenden Handschuhs zusätzlich auf der Betriebsanweisung des jeweiligen Gefahrstoffes. Diese sollten ohnehin am Verwendungsort zur Verfügung stehen. Sind die Mitarbeiter entsprechend unterwiesen und sensibilisiert, sehen diese auf einen Blick welchen Handschuh sie verwenden müssen und wann sie diesen spätestens wechseln müssen.

Durchbruchzeiten können sehr gering ausfallen. Schutzhandschuhe aus Nitrilkautschuk z.B. sind für Xylol, Ethanol (Alkohol/Ethylalkohol) oder Methanol (Methylalkohol) nur eingeschränkt geeignet. Je nach Schichtstärke bei Xylol nur 1 (!) Minute. Im schlimmsten Fall bieten Schutzhandschuhe überhaupt keinen Schutz.

Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) unterstützt Sie bei Ihrem Gefahrstoffmanagement.

Ein spannendes Thema mit Mehrwert!


30.04.2021

Viel hilft viel

Lüften senkt das SARS CoV-2 Infektionsrisiko erheblich. In Räumen wo Menschen zusammenkommen, steigt die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Aerosolforschung erst kürzlich aufmerksam gemacht.

„Das Infektionsrisiko steigt selbst dann, wenn eine infizierte Person den Raum bereits wieder verlassen hat, bevor eine andere Person ihn betritt.“

Aerosole können auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich im geschlossenen Raum verteilen. Dagegen hilft regelmäßiges und richtiges Lüften. Als Faustregel gilt: Büros und Arbeitsräume stündlich über die gesamte Fensterfläche zwischen 3 Minuten (im Winter) und 10 Minuten (im Sommer). Besprechungsräume mindestens alle 20 Minuten sowie vor und nach einer Besprechung. Während der Corona-Pandemie sollte jedoch öfter und länger gelüftet werden. Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und die IFA (Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) stellen diesbezüglich Hilfsmittel zur Verfügung.

CO2-App der IFA

Entsprechend der Raumgröße und Personenzahl berechnet die App auf der Grundlage der theoretischen CO2-Konzentration die optimale, infektionsschutzgerechte Lüftungsfrequenz. Besonders nützlich: Sie bietet eine Timer-Funkion, die an das Lüften zum berechneten Zeitpunkt erinnert. Die App kann für iOS und Android kostenlos im App Store und bei Google Play geladen werden.

Neues Erklärvideo der DGUV: Lüften – aber wie?

Wie man am Arbeitsplatz richtig lüftet, zeigt ein neues Erklärvideo der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Auf der Website der DGUV finden Sie noch weitere Informationen rund um das Thema Lüften am Arbeitsplatz.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.


31.03.2021

Vorläufige Unfall- und Berufskrankheitenzahlen 2020

Die DGUV hat die vorläufigen Unfall- und Berufskrankheitenzahlen (gewerbliche Wirtschaft und öffentliche Hand) für das Jahr 2020 veröffentlicht.

Meldepflichtige Unfälle

Arbeitsunfälle:760.369
Wegeunfälle:152.773
Zusammen:913.142

Tödliche Unfälle

Arbeitsunfälle:397
Wegeunfälle:234
Zusammen:631

Neue Unfallrenten

Arbeitsunfälle:13.289
Wegeunfälle:4.489
Zusammen:17.778

Berufskrankheitengeschehen

Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit:105.759
BK-Verdacht bestätigt:53.880
Davon
Anerkannte Berufskrankheiten:37.886
Berufliche Verursachung festgestellt, besondere versicherungsrechtliche Voraussetzungen fehlen:15.994
Neue BK-Renten:5.074
BK-Verdacht nicht bestätigt:48.743
Entschiedene Fälle insgesamt:102.623
Todesfälle in Folge einer BK:2.475

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.


26.02.2021

Heute schon geprüft?

Eine Feststellanlage ist eine Einrichtung zum Offenhalten von Brandabschlüssen (z.B. Brandschutztüren- und tore oder Rauchschutztüren).

Eine Feststellanlage besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:

  • Energieversorgung,
  • Feststelleinrichtung (z.B. Türhaftmagnet mit Ankerplatte),
  • mindestens einem Branderkennungselement (z.B. optischer Rauchmelder) und
  • mindestens einem Handauslösetaster zum manuellen Schließen.

Brandschutztüren- und tore sind nach der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung bzw. dem Prüfzeugnis regelmäßig zu prüfen, damit sie im Notfall einwandfrei schließen.

Die jährliche Prüfung durch einen Sachkundigen lassen erfahrungsgemäß die meisten Unternehmen durchführen. Die regelmäßige interne Funktionsprüfung wird jedoch oft nicht durchgeführt. Diese sollte z.B. monatlich stattfinden und dokumentiert werden. Dabei wird die Feststellanlage von Hand (Handauslösetaster) ausgelöst und die Schließfunktion überprüft. Bei einer gestörten Schließfunktion kann so umgehend reagiert und eine Instandsetzung beauftragt werden. Im Brandfall leistet ein funktionierender Feuerschutzabschluss einen wichtigen Beitrag zur Schadensbegrenzung und kann Leben retten!


23.01.2021

Neue DGUV Information 205-001 Betrieblicher Brandschutz in der Praxis

Die DGUV Information 205-001 „Betrieblicher Brandschutz in der Praxis“ richtet sich an alle Personen, die für den betrieblichen Brandschutz zuständig sind – insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragte, Sicherheitsbeauftragte und Beschäftigte. Sie bietet Hilfestellungen und Empfehlungen für den baulichen Brandschutz, für technische und organisatorische Maßnahmen und für das Verhalten aller Akteurinnen und Akteure im Brandfall. Die DGUV Information 205-001 „Betrieblicher Brandschutz in der Praxis“ ist eine vollumfängliche Aktualisierung der DGUV Information 205-001 „Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz“ (früher BGI 560 ) und beinhaltet auch die DGUV Information 205-002 „Brandschutz bei feuergefährlichen Arbeiten“, die mit dem Erscheinen dieser DGUV Information zurückgezogen wurde.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.

Mit dem Link gelangen Sie direkt zur Website der DGUV. Dort können Sie die DGUV Information 205-001 als PDF downloaden.


31.12.2020

Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung von Kleinbetrieben (Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten)

In letzter Zeit haben wir uns intensiv mit dem Thema Kleinbetriebe beschäftigt. Bei kleineren Betrieben mit bis zu 10 Beschäftigten wird in der Regel keine Betreuungszeit festgelegt. Wesentliche Grundlage von Art und Umfang der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung sind die im Betrieb vorliegenden Gefährdungen für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten.

Durch die meist geringen Einsatzzeiten ist es für freiberufliche Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit oft wirtschaftlich schwierig, kleine Betriebe betreuen zu können. Unser Anspruch und Bestreben ist es jedoch, auch kleineren Unternehmen eine adäquate Betreuung anbieten zu können.

Speziell für kleine Betriebe haben wir eine Online Plattform entwickelt, welche über einen persönlichen Login-Bereich permanenten Zugang zu vielen qualitativ hochwertigen Arbeitshilfen bietet.

Darüber hinaus haben Betriebe jederzeit die Möglichkeit uns zu konsultieren und somit den Sachverstand eines Betriebsarztes und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit hinzuzuziehen.

Durch die Kombination aus Selbstorganisation und bedarfsorientierter Konsultation können die Kosten für die Betreuung gering gehalten werden.

Sehr gerne machen wir Ihnen hierfür ein unverbindliches Angebot und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


07.11.2020

Gefahrstoffe – haben Sie an alles gedacht?

Beim Umgang mit Gefahrstoffen muss einiges beachtet werden. Insbesondere weil man die Gefahr manchmal nicht sofort erkennen kann. Viele Stoffe sehen unscheinbar aus, riechen neutral und doch können sie oft bereits in kleinen Mengen schwere Krankheiten verursachen oder sogar tödlich sein.

Vor der Verwendung eines neuen Gefahrstoffes müssen unter anderem folgende Fragen geklärt und essenzielle Arbeitsschritte durchgeführt werden:

  • Ist eine Substitution möglich?
  • Steht eine geeignete Lagermöglichkeit zur Verfügung?
  • Welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird für den Umgang benötigt?
  • Wird eine arbeitsmedizinische Vorsorge benötigt?
  • Stehen geeignete Erste Hilfe Materialien und Einrichtungen zur Verfügung?
  • Werden spezielle Maßnahmen zur Brandbekämpfung benötigt?
  • Handelt es sich um einen meldepflichtigen Stoff?
  • Wie muss der Stoff entsorgt werden?
  • Aufnahme des Stoffes in das Gefahrstoffverzeichnis
  • Einholen des Sicherheitsdatenblattes (SDB)
  • Erstellen einer Betriebsanweisung (BA)
  • Unterweisung der Mitarbeiter

Ich unterstütze Sie sehr gerne bei Ihrem gesamten Gefahrstoffmanagement. Auf Wunsch baue ich von Grund auf eine geeignete Gefahrstofforganisation für Sie auf und übernehme auch gerne die weitere Pflege. Sämtliche hierfür benötigten Dokumente bekommen Sie von mir.

Packen wir es an?

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!


16.10.2020

Sicherheit von Altmaschinen

Die Schutzeinrichtungen von Altmaschinen (z. B. von Drehbänken, Fräsen, Standbohrmaschinen) weisen häufig eine geringere Wirkung auf, als es in der aktuellen Fassung der Maschinenrichtlinie für Neumaschinen gefordert wird. Eine Nachrüstung auf den heutigen Stand der Technik ist oftmals technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht umsetzbar. Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) fordert, dass der Arbeitgeber nur Maschinen zur Verfügung stellen darf, deren Verwendung nach dem Stand der Technik sicher ist. Diese Forderung gilt auch für Altmaschinen.

Der Gesetzgeber (für Maschinen regelt dies eben die BetrSichV) hat die Gefährdungsbeurteilung als das zentrale Element für die Festlegung von Schutzmaßnahmen bestimmt. Die Gefährdungsbeurteilung muss in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Daher existiert auch keine Bestandsschutzregelung. Es muss immer im Einzelfall beurteilt werden, ob die Verwendung einer Maschine sicher ist.

Zusammengefasst heißt das:

Maschinen haben keinen Bestandsschutz. Der Arbeitgeber (als Betreiber der Altmaschine) darf sich nicht vollständig auf das Sicherheitsniveau berufen, welches zum Zeitpunkt der ersten Inbetriebnahme der Maschine gegolten hat. Jedoch wird auch nicht zwangsläufig eine vollständige technische Nachrüstung nach dem Stand der Technik gefordert. Die BetrSichV fordert lediglich, sich bei der Auswahl der nachgerüsteten Schutzeinrichtungen am Stand der Technik zu orientieren. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung wird ermittelt, ob die Verwendung einer Maschine sicher ist und ggf. ein Konzept für die Nachrüstung von geeigneten Schutzeinrichtungen erarbeitet.

Das Kompetenzzentrum Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme der BGHM stellt uns diesbezüglich Handlungsanleitungen zur Verfügung. Bei Einhaltung dieser Handlungsanleitungen kann der Betreiber von Altmaschinen davon ausgehen, dass die Forderungen aus der BetrSichV erfüllt sind. Wählt der Betreiber von Altmaschinen eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen.

Kommen Sie bitte auf mich zu – ich unterstütze Sie hierbei sehr gerne!


24.09.2020

Die Messe ARBEITSSCHUTZ AKTUELL findet statt – erstmals rein digital

Vom 06. bis 08. Oktober 2020 findet die Messe ARBEITSSCHUTZ AKTUELL mit rund 100 Ausstellern und über 100 Vorträgen erstmals rein digital statt. Man kann sich also bequem von zu Hause oder vom Büro aus über Neuheiten, Lösungen und Best Practices aus dem Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit informieren. Im Ausstellerverzeichnis der Messe ist eine einfache Suche nach Ausstellern, Kategorien oder Produkten möglich. Ebenso können, für interessante Vorträge und Präsentationen, das Fachforum und der Kongress besucht werden. Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte bekommen vom VDSI, sofern sie dem Verband angehören, sogar Weiterbildungspunkte für die Teilnahme. Durch einen Aussteller aus meinem Netzwerk habe ich die Möglichkeit, kostenlose Tickets für meine Kunden zu erhalten. Interessierte können sich diesbezüglich jederzeit sehr gerne bei mir melden!

Hier der Link zur Messe:


24.09.2020

luitGUARD – die Softwarelösung für Gefährdungsbeurteilungen

Seit längerem habe ich die Möglichkeit, bei der Konzeptionierung und Umsetzung einer Softwarelösung für Gefährdungsbeurteilungen mitzuwirken.
Die PROSIS GmbH, ein renommiertes IT-Unternehmen aus dem oberbayerischen Gaimersheim, entwickelt die Software „luitGUARD“.

Das Konzept der Software basiert auf der täglich auftretenden Herausforderung, den gesamten Prozess einer Gefährdungsbeurteilung adäquat abbilden und begleiten zu können.
In der Software werden für erkannte Probleme im Prozess einer Gefährdungsbeurteilung, Lösungen konsequent entwickelt und umgesetzt.
Durch die Abbildung der gesamten Betriebsstruktur, finden sich alle Betriebsangehörigen einfach in der Anwendung zurecht.
Der Nutzer bedient sich an einem Repertoire vorgefertigter „Basisbausteine“ und kann sofort mit der Gefährdungsbeurteilung beginnen.
Individuelle „Servicebausteine“ können zusätzlich erstellt und in die Software integriert werden.

Durch ein responsives Design ermöglicht „luitGUARD“ eine Gefährdungsbeurteilung auf allen mobilen Endgeräten.
So ist es z. B. möglich, mit einem Tablet die Gefährdungsbeurteilung direkt am zu beurteilenden Arbeitsplatz oder an einer Maschine durchzuführen und zu dokumentieren.
Alle benötigten Informationen hinsichtlich der Vorgaben oder Empfehlungen sind bereits in „luitGUARD“ hinterlegt.  

Da das Programm browserbasiert arbeitet, sind die eingegebenen Daten jederzeit für alle Beteiligten aktuell.
Abweichungen von den Vorgaben, können z. B. mit hinterlegten Fotos, in der Gefährdungsbeurteilung erfasst werden.
Notwendige Maßnahmen werden definiert.
Die für die Umsetzung verantwortlichen, beteiligten oder beauftragten Personen erhalten eine Benachrichtigung und dokumentieren die Fertigstellung.
Eine Wirkungskontrolle schließt den Prozess ab.

Ferner bietet „luitGUARD“ ein zentrales und umfangreiches Dokumentenmanagement.  
Mit Hilfe einer Stichwortsuche sind Vorgänge einfach zu finden.

Vorgänge können z. B. mit Betriebsanweisungen, Sicherheitsdatenblättern, Prüfprotokollen und technischen Dokumentationen von Maschinen erweitert werden.
Erinnerungsfunktionen helfen bei der regelmäßigen Aktualitätsüberprüfung von Sicherheitsdatenblättern oder weisen auf fällige Prüfungen von Arbeitsmitteln hin.

Auf Knopfdruck erstellt die Software verschiedene Versionen von Gefährdungsbeurteilungen.
Dokumente werden im Hintergrund gespeichert.
Eine automatische Versionierung findet damit statt und gewährleistet so die Revisionssicherheit.

luitGUARD kann die gesamte Arbeitsschutzorganisation abbilden und verwalten.

Gerne stellen wir unverbindlich eine Testversion von luitGUARD zur Verfügung.
Fordern Sie diese an und probieren Sie selbst wie einfach Arbeitsschutz sein kann!

Hier geht es direkt zu weiteren Informationen rund um luitGUARD:


23.08.2020

Orts- und zeitflexibel arbeiten – neue umfangreiche Broschüre von der baua

Die baua (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) stellt auf ihrer Website eine neue umfangreiche Broschüre zum Thema Orts- und zeitflexibel arbeiten zur Verfügung. Hier werden sehr detailliert und anschaulich die Chancen und Risiken dargestellt. Gerade in der aktuellen Situation der Arbeitswelt ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk und unbedingt zu empfehlen.

Hier geht es direkt zum Artikel:


19.07.2020

Schnell und einfach Vorschriften und Regeln finden

Das Vorschriften- und Regelwerk für die Arbeitssicherheit ist sehr umfangreich. Zum Glück, denn dieses deckt fast alle diesbezüglichen Themen ab. Wir müssen nur die richtige Vorschrift oder Regel finden und schon wissen wir was wir zu tun haben, um Sicherheit für den Mitarbeiter einerseits und Rechtssicherheit für das Unternehmen andererseits zu erreichen. Ein ideales Kompendium stellt uns die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) kostenlos zur Verfügung.

Hier finden Sie alle Gesetze, Verordnungen, technische Regeln sowie berufsgenossenschaftliche Vorschriften, Regeln, Informationen und Grundsätze auf einem Blick. Ich halte das für einen hervorragenden Service und absolut empfehlenswert. Vielen Dank baua!

Hier geht es direkt zum Kompendium der baua:


02.07.2020

Ihre Haut: Die wichtigsten 2 Quadratmeter Ihres Lebens!

Blauer Himmel, Sonnenschein. Spazieren gehen, Rad fahren oder schwimmen. Diese Aktivitäten machen uns im Sommer besonders Spaß. Aber auch bei Arbeiten im Freien sind wir der UV-Strahlung ausgesetzt und sollten einige Schutzmaßnahmen beachten. Bitte denken Sie immer an einen geeigneten Sonnenschutz!

Auf der Website der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema Sonnenschutz.


25.06.2020

Sonderseiten der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften

Um Mitarbeiter wirksam vor Infektionen mit SARS CoV-2 zu schützen, haben die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften auf ihren Sonderseiten branchenspezifische Regelungen veröffentlicht.

Diese finden Sie unter:


20.06.2020

Aktuelle Arbeitshilfen für die Umsetzung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften stellen im Rahmen ihrer Kampagne „kommmitmensch“ auf ihrer Website umfangreiches Arbeits- und Informationsmaterial wie Plakate, Flyer, Handlungsanleitungen und Expertenbeiträge zur Verfügung. Reinschauen lohnt sich!

Die Kampagne finden Sie unter:


11.06.2020

SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard – Pflicht oder Empfehlung?

Ich werde immer wieder gefragt, ob der SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nun empfehlenden oder verpflichtenden Charakter hat. Ich habe das für Sie geprüft und am 21.04.2020 beim Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern in München angerufen. Ich bekam die Auskunft, dass der Standard den Charakter einer technischen Regel (z. B. TRGS, TRBS, TRAS usw.) hat. Wenn ein Betrieb also ein eigenes SARS CoV-2 Schutzmaßnahmenkonzept erarbeitet und umsetzt, welches mindestens den gleichen Infektionsschutz wie der Arbeitsschutzstandard bietet, ist das also auch legitim. Hat man kein eigenes Konzept mit gleicher Schutzwirkung, empfiehlt es sich auf jeden Fall den SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard umzusetzen.